01ErkennenRatte oder Maus: Wie erkenne ich den Unterschied?
Ratten sind deutlich größer und kräftiger als Mäuse. Wanderratten haben eine eher stumpfe Schnauze und relativ kleine Ohren, Mäuse eine spitzere Schnauze und relativ große Ohren. Auch Rattenkot ist deutlich größer. Fassen Sie unbekannten Kot nicht an.
02ErkennenWoran erkenne ich Mäuse oder Ratten im Haus?
Typisch sind Kotspuren entlang von Wänden, angeknabberte Verpackungen oder Kabel und Kratzgeräusche in Wänden oder Zwischendecken. Bei Ratten kommt oft ein unangenehmer, ammoniakartiger Geruch hinzu.
03ErkennenMaulwurf oder Wühlmaus: Wer wühlt im Garten?
Maulwurfshügel sind meist kreisrund und vulkanförmig, der Eingang liegt mittig darunter. Wühlmausgänge verlaufen flacher, die Hügel sind unregelmäßig und der Zugang liegt seitlich. Angefressene Wurzeln, Knollen und Zwiebeln gehen meist auf Wühlmäuse zurück.
04FallenWo stelle ich Mausefallen und Rattenfallen auf?
An bestätigte Laufwege, etwa entlang von Sockelleisten oder bei Kotspuren. Bei einer klassischen Mausefalle zeigt das Ende mit Köder und Auslöser zur Wand, der Fallenkörper steht rechtwinklig dazu. Wo Kinder, Haustiere oder andere Tiere hinkommen, gehört die Schlagfalle in eine gesicherte Schutzstation; dann gilt deren Anleitung. Wie viele Fallen Sie brauchen, richtet sich nach den aktiven Stellen, nicht nach der Fläche.
05FallenWie oft muss ich die Fallen kontrollieren?
Das Umweltbundesamt empfiehlt mindestens täglich, besser etwa alle zwölf Stunden. Das gilt auch für die Lebendfalle, damit gefangene Tiere nicht lange darin bleiben.
06FallenDarf ich Schlagfallen draußen aufstellen?
Nur in einer passenden, gegen Öffnen und Verschieben gesicherten Schutzstation, die Kinder, Haustiere und andere Tiere ausschließt. Offen nur in fest verschlossenen Räumen, zu denen andere Tiere keinen Zugang haben. Die Schutzstation ist bei den Rattenfallen nicht enthalten.
07FallenWas mache ich mit einem Tier aus der Lebendfalle?
Setzen Sie das Tier zeitnah in ausreichender Entfernung an einem geeigneten Ort aus und tragen Sie dabei die mitgelieferten Handschuhe. Beachten Sie regionale Vorgaben; im Zweifel hilft die örtliche Behörde weiter.
08GartenDarf ich einen Maulwurf fangen?
Nein. Der Maulwurf ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützt und darf weder gefangen noch getötet werden. Zulässig ist das Vertreiben, zum Beispiel mit den Maulwurf- und Wühlmaus-Kugeln.
09GartenWie wende ich Kugeln und Granulat an?
Kugeln: entlang einer Linie alle 2 bis 3 m eine Kugel in 20 bis 25 cm Tiefe legen, dann täglich 1 bis 2 m weiter Richtung Hügel. Granulat: Wühlmausgänge alle 2 bis 3 m öffnen, je Öffnung ca. 10 g einbringen und wieder verdichten. 300 g reichen laut Produktseite für bis zu 90 m Gang.
10GartenWann ist die beste Zeit gegen Wühlmäuse?
Frühjahr und Herbst, weil Wühlmäuse dann aktiv neue Gänge anlegen. Das Granulat ist laut Produktseite ganzjährig anwendbar. Bei anhaltendem Befall bringen Sie das Granulat nach etwa 6 Wochen erneut aus, die Kugeln nach spätestens 4 Wochen.
11Marder & ProfisWie halte ich Marder vom Auto fern?
Reinigen Sie den Motorraum, damit fremde Duftmarken verschwinden, und sprühen Sie das Marderspray gleichmäßig auf: in der ersten Woche alle 2 Tage, danach wöchentlich. Kabelhüllen aus marderabweisendem Material und wechselnde Abstellorte können ergänzen.
12Marder & ProfisWer darf Rattengift wie Propasta 25 kaufen?
Propasta 25 enthält Brodifacoum und ist nur für sachkundige Verwender nach § 18 IfSG. Für den Kauf benötigen Sie einen Sachkundenachweis. Ohne Sachkunde nutzen Sie Fallen oder beauftragen einen Fachbetrieb, etwa bei wiederkehrendem Befall oder mehreren Wohneinheiten.